Stadtjugendring Ingolstadt

Einrichtungen

Mitten in der freien Natur am See gelegen und dennoch gut an die Innenstadt angebunden, ist unser Jugendbildungshaus ideal für unsere Mitgliedsverbände, Vereine, Schulklassen und andere Gruppen. Das Haus am Baggersee verfügt über einen Schulungsraum für ca. 40 Personen, eine kleine Küche, Sanitäranlagen und ein Außengelände mit Lagerfeuerstelle, Grill- und Pizzaofen und Kinderbiberhaus.

Für Grundschulklassen wurden in einer Arbeitsgruppe aus Grundschullehrern Bausteine für alle Klassen und Jahrgangsstufen passend zum Lehrplan erarbeitet, die von jedem Lehrer selbstständig im Jugendbildungshaus am Baggersee durchgeführt werden können.
Alle benötigten Materialen sind leicht zu besorgen, oder vor Ort vorhanden.

Fachbereich Umwelt
Christine Manhart, Schulamt Ingolstadt

Das Jugendbildungshaus am Baggersee verfügt über einen großen Schulungsraum mit ca. 120 qm mit entsprechender technischer Ausstattung (Beamer,Tische, Stühle etc.) für ca. 40 Personen, eine kleine Küche, Sanitäranlagen und etwa 3000 qm Außengelände mit Lagerfeuerstelle, Grill und Pizzaofen und Kinderbiberhaus.

Das Jugendbildungshaus kann tageweise über die SJR-Geschäftsstelle gebucht werden und steht Jugendverbänden, Kinder- und Jugendeinrichtungen, Schulen, gemeinnützigen Organisationen und sonstigen Gruppen gegen eine Nutzungsgebühr zur Durchführung eigener Maßnahmen zur Verfügung.

Mietpreis pro Tag inkl. Endreinigung

Jugendverbände 50,-

Gemeinnützige Organisationen 90,-, bei Feiern zzgl. 66€ Reinigungspauschale

Sonstige Gruppen nach Vereinbarung ab 180,-

(Hinweis: Keine Vermietung für private Feiern und Veranstaltungen möglich.)

K. Niedermeier


Das Jugendbildungshaus kann tageweise über die SJR Geschäfststelle gebucht werden und steht Jugendverbänden, Kinder- und Jugendeinrichtungen, Schulen gemeinnützigen Organisationen gegen eine Gebühr zur Durchführung eigener Massnahmen zur Verfügung.

Bitte eine Mail an info@sjr-in.de oder anrufen 0841-935550.

Bitte geben Sie bei gemeinnütziger Anmeldung unbedingt die Rechnungsadresse

und die korrekte Anschrift Ihres Vereins ein.

 

Anfahrt:
Über die A9 kommend nehmt Ihr die Ausfahrt Ingolstadt Süd in Richtung Zentrum. Über die Südliche in die Westliche Ringstraße bis zum Westfriedhof. Dort über die Große und Kleine Zellgasse zum Oberschüttweg 25.

Das Gebäude & Gelände blickt auf eine 60-jährige Geschichte zurück. Zunächst genutzt als Betriebsgelände für Kiesabbau und Betonherstellung bezog in den 1970er Jahren die Marinejugend, später European Sea Scouts unter Federführung von Willibald Haltmayer das Gelände, der das Gelände mit einem Jugendheim weiter ausbaute. Ab Mitte der 1990iger Jahre wurden die Gebäude als Notquartiere für Asylbewerber genutzt. 2003 wies die Stadt Ingolstadt der Zirkusfamilie Brumbach das Gelände als Winterstandort zu.

Dank der Initiative von Stadtrat Dr. Gerd Werding und Bürgermeister Sepp Mißlbeck konnte im Frühsommer 2011 das vom Stadtjugendring Ingolstadt entwickelte Nutzungskonzept eines Jugendbildungshauses in Verbindung mit dem sozialpädagogischen Projekt QUIK der Kolping Akademie und dem neuen Standort für die Pfadfindergruppe Albigenser umgesetzt werden und für die Jugendarbeit gesichert werden.

Im Juni 2012 folgte im Rahmen eines 3-wöchigen internationalen IJGD-Workcamps mit 25 jungen Menschen aus 4 Kontinenten der Umbau zum jetzigen Jugendbildungshaus. Zeitgleich wurde vom BUND Naturschutz in Kooperation mit dem Jugendmigrationsdienst ein Kinderbiberhaus auf dem Gelände errichtet. Die Pfadfinder befreiten das Gelände vom Müll und vom Staatl. Schulamt und mehreren Grundschullehrerinnen wurde ein umweltpädagogisches Konzept für die Nutzung als grünes Klassenzimmer im Rahmen des Heimat- und Sachkundeunterrichts entwickelt. Mit dem Jugendbildungshaus steht der Ingolstädter Kinder- und Jugend(verbands)arbeit, den Ingolstädter (Grund)Schulen eine wohnort- und naturnahe Bildungseinrichtung, der Jugendsozialarbeit ein (soziales/berufliches) Lernfeld für sozial benachteiligte Jugendliche und der Pfadfindergruppe Albigenser eine neue Heimat zur Verfügung.

Workcamps 2014 und 2016 ermöglichten den weiteren Ausbau des Hauses - ein Paradebeispiel wie mit verhältnismäßig wenig finanziellem Aufwand und mit viel Eigenleistung Projekte der Jugendarbeit entwickelt werden können.